Archiv: Januar 2005
Damit auch das endlich gesagt ist

Der Superheld Anpanman gehört zu den populärsten japanischen Anime-Charakteren. Er kann fliegen. Sein Kopf besteht aus Anpan, dem mit süßer Bohnenpaste gefüllten Brotteig. Hungernde dürfen sich ein Stück von Anpanman abschneiden.
Sein Erzfeind: Baikinman, der Bakterienmann. Sein bester Freund: Currypanman.
30.01.2005, 23:31, 0 TrackBacks
Clean Energy (by BMW)
30.01.2005, 22:52, 0 TrackBacks
Dummbrot
Es gibt also mindestens eine weitere kohlenstoffbasierte Lebensform, die sich weigert, Sonnenlaib, Kraftikus oder SoVital zu sagen, nur um das Brot da oben links zu bekommen.
30.01.2005, 21:54, 2 Kommentare, 0 TrackBacks
GPS Tron

Projekt von Thomas Winkler. (via wmmna)
30.01.2005, 09:48, 1 Kommentare, 0 TrackBacks
...
Lehrstück: Reverse Engineering von iPod-Code durch - wortwörtlich - Abhören. (via /.)
30.01.2005, 09:23, 0 TrackBacks
iPod Cyborgs
Giesler notes that users give their iPods names, and carry them close to their bodies -- the vibrations of the hard drive makes the device feel alive.
(Wired)
28.01.2005, 16:03, 0 TrackBacks
Googleisierung der Anzeigenbranche
Dieser hervorragende Kurzbeitrag in der Online Journalism Review umreißt sehr schön die Chancen und Probleme, vor denen the craft formerly known as journalism in den Zeiten von Googles AdSense steht:
1. Was, wenn sich plötzlich auch in Deutschland kleine, feine Special-Interest-Sites zu tragen beginnen, die einfach nur Google-Traffic anziehen?
2. Was, wenn Online-Journalisten in Zukunft beim Verfassen ihrer Beiträge darauf achten, wie spitz ihr Text auf eine attraktive AdSense-Anzeigengattung hingeschrieben ist?
28.01.2005, 14:58, 1 Kommentare, 0 TrackBacks
Was können wir wissen?
Fraunhofer, Nacht. Drei Wissenschaftsjournalisten.
A: Woher wollen wir wissen, dass unser Universum nicht das Atom eines größeren Universums ist? Und unsere Atome ihrerseits Universen?
B: Als ich jung war, gab es zu diesem Thema viele Science Fiction.
C: Das ist der röhrende Hirsch der Science Fiction. Dabei schließt die Substruktur der Atome auf ihrer Skala eine solche Komplexität aus.
A: Woher willst Du das wissen?
C: Durch Experimente.
A: Ach komm, Ihr Physiker tut immer so...
B: Ein Hase sitzt auf einer Wiese, / des Glaubens, niemand sähe diese. / Doch, im Besitze eines Zeißes, / betrachtet voll gehaltnen Fleißes / vom vis-a-vis gelegnen Berg / ein Mensch den kleinen Löffelzwerg. / Ihn aber blickt hinwiederum / ein Gott von fern an, mild und stumm.
A: Ein Hefeweizen, bitte.
C: Das heißt hier Weißbier.
27.01.2005, 00:18, 2 Kommentare, 0 TrackBacks
...
Jemanden getroffen, der ein in Acryl gegossenes 2400-bps-Modem besitzt.
27.01.2005, 00:12, 0 TrackBacks
Retrouvaillen
Der intelligente Kühlschrank. Die vernetzte Kaffeemaschine. Das intelligente Haus. Das World Wide Web. Der Internet-Surfer.
26.01.2005, 19:20, 1 Kommentare, 0 TrackBacks
Und jetzt?
Die Beobachtung, dass, seit wir uns das letzte Mal oder das vorletzte Mal mit Blogs beschäftigten oder auch das vorvorletzte Mal oder das Mal davor, die Sache in eine ganz erstaunliche, inspirierende Richtung zu driften beginnt. Plötzlich wieder der lange vermisste Netzgeist. Selbst bei den Firmengründern:
Wir haben keinen Businessplan. Wenn es den Leuten gefällt, wird es funktionieren.
25.01.2005, 15:17, 4 Kommentare, 0 TrackBacks
Wie hieß noch der Film wo
Total Recall, das Internationale Festvial des nacherzählten Films, findet dieses Jahr in der Kunsthalle Düsseldorf statt. (Dieser Aktualität simulierende Satz sei uns als Vorwand gestattet, um auf jene großartige Veranstaltung linken zu können.)
24.01.2005, 14:48, 0 TrackBacks
Goolean logic
Sehr spannendes Posting über die unscharfe formale Logik bei Google.
1. Suche: Chirac (3,220,000 Treffer)
2. Suche: Chirac or Schröder (2,170,000 Treffer)
3. Suche: Chirac or Chirac (1,780,000 Treffer)
(via Language Log)
24.01.2005, 10:46, 0 TrackBacks
Structure 1
23.01.2005, 23:32, 2 Kommentare, 0 TrackBacks
Konfusion
Ein Gespräch mit Martin Fleischmann, dem Entdecker der kalten Fusion
schreibt Telepolis. Ach. Gott.
23.01.2005, 08:21, 0 TrackBacks
Cy Twombly
Es ist nicht einfach, Cy Twombly zu treffen. Vor zwei Jahren, als seine Ausstellung in München gezeigt wurde, sollte er zur Eröffnung kommen, die Journalisten und die Neugierigen standen in der Rotunde der Pinakothek, nur Twombly tauchte nicht auf; später erfuhr man, daß er sich kurz unerkannt in die Menge gemischt hatte, die vor dem Museum wartete, und dann wieder in sein Hotel gegangen war.
(Lesenswertes Portrait in der FAZ)
22.01.2005, 23:36, 0 TrackBacks
Kampagne in Tokio

Weiterlesen: Kampagne in Tokio
21.01.2005, 19:42, 4 Kommentare, 0 TrackBacks
Blackberry Prayer
The device has also generated an odd new social ritual that sees BlackBerry users discreetly operate their devices at meetings behind cupped hands with heads intently bowed toward its tiny screen. The position makes one look as if they are seeking help from a higher power—giving rise to the expression “BlackBerry prayer.”
(doubletongued via praschl furl)
21.01.2005, 12:36, 0 TrackBacks
Squared Circle Group
Squared Circle Group auf Flickr
20.01.2005, 13:36, 0 TrackBacks
Berufung
I believe journalism is truly one of the greatest callings on earth.
Das Interview, das der neue Fotochef von National Geographic gegeben hat, könnte passagenweise von einem Religionsführer stammen.
1. Work and think hard. Never hurry. Never rest.
2. Always be honest and tell the truth.
3. Wake up every morning knowing that you can do better. Never be
satisfied and be committed to continuing to grow both personally and professionally.
4. Be humble, there is no room for arrogance.
5. Care deeply about your family, colleagues, and the work you do.
20.01.2005, 13:15, 2 Kommentare, 0 TrackBacks
Wie man Riesenameisen erlegt

You don't want a rifle, you want a pile of bricks and a good pitching arm.
Großartig: The Biology of B-Movie-Monsters, via randow
20.01.2005, 11:33, 0 TrackBacks
In bed with lolo
Einfach alles an diesem Film über Lorenz Lorenz-Meyer ist sexy.
19.01.2005, 22:35, 1 Kommentare, 0 TrackBacks
Arata Isozaki
Vortrag bei Iconic Turn (Re-calling demiurgos):
The most rational form is the irrational.
19.01.2005, 18:17, 0 TrackBacks
43 things
Top 15 goals tagged writing
1. write a book 148 people
2. write in my journal more often 14 people
3. Write more thank you notes 24 people
4. blog more often 43 people
5. write a book and have it published 35 people
6. improve my writing 14 people
7. Be a better blogger 207 people
8. Keep a journal 22 people
9. write a novel 81 people
10. Write more 60 people
11. tell stories 4 people
12. Get more people to read my Blog 92 people
13. write a screenplay 14 people
14. Get my poetry published 2 people
15. write a collection of short stories 2 people
(43things)
19.01.2005, 18:07, 0 TrackBacks
...
via preshrunk
19.01.2005, 08:32, 0 TrackBacks
Dath Vadder
Und wenn wir endlich alt sind, ziehen wir uns in unsere Blockhütte in Schweden zurück, trinken Barolo und pflegen unsere Dietmar-Dath-Einstieg-Sammlung. Alleine heute wieder zwei neue eingeklebt - erstens:
Vom Hindukusch bis nach Washington, vom narkoimperialistischen Krieg gegen Drogen bis zum globalkulturstrategischen Feldzug gegen durchgeknallte Märtyrerbrigaden, von den Plakaten der Antikriegsbewegung bis in die bischöflichen Gewandfalten weiser Ethikratskandidaten drängelt sich das Jenseits in unsere irdischen Belange, wie es sich das seit den Tagen von d'Holbach und Helvétius, Jefferson und Paine im Westen nicht mehr hat trauen dürfen.
Die Erzählhandlung eines seiner bizarrsten, kühnsten, im besten Sinne des Wortes romantischsten Texte, des Romans „Sturz in die Ewigkeit”, spielt buchstäblich überall und jederzeit: Der vierte Band der Reihe „Perry Rhodan Planetenromane”, in welcher die Autoren der Heftromanserie ihre durch die Grenzen des billigen Muttermediums eingezwängten Schwingen ausbreiten und den Kosmos als ewiges Wundermeer wie endlose Schmerzensnacht erforschen durften, führt die durch einen Unfall von ihrem Körper getrennte Seele des „Teletemporariers” Ernst Ellert in Zukunft und Vergangenheit zahlloser Welten, läßt ihn erfahren, wie es sich von innen anfühlt, ein nichtmenschliches Intelligenzwesen zu sein, und beschert ihm das unmittelbare Erlebnis der Geburt unseres Universums.
18.01.2005, 20:56, 0 TrackBacks
Knallharte Recherchen
Eine Liste von Maßnahmen, die Technology-Review-Autor Charles H. Ferguson dem Unternehmen als von ihm vermutete Google-Pläne vorlegte, wurde nicht dementiert. Laut der Aufzählung wird Google unter anderem APIs für seine Suchdienste entwerfen und alles dafür tun, dass sie zum allgemeinen Standard werden -- notfalls sogar mit Yahoo fusionieren.
(Danke, heise)
Die folgenden Meldungen wurden bis Redaktionsschluss ebenfalls nicht dementiert:
Elvis lebt
Mars macht mobil
18.01.2005, 15:15, 0 TrackBacks
Ach so, na dann
(Anruf Redakteurin Radiosender.)
Hier spricht xxx von der Sendung xxx. Ich rufe an, weil Sie doch dieses Buch über Schicksal geschrieben haben.
Ja, stimmt.
Wir bereiten gerade eine Sendung vor und ich wollte Sie fragen, ob sie nicht als Studiogast daran teilnehmen wollen.
Sehr gerne, natürlich.
Aber - Moment, vorher muss ich Ihnen noch eine Frage stellen. Glauben Sie denn an Schicksal?
Sie haben das Buch nicht gelesen, stimmt's?
Nein, noch nicht.
Ja, ich glaube an Schicksal, aber natürlich nicht an Schicksal im landläufigen Sinne. (...) Wenn Sie Schicksal also als all jenes begreifen, was Sie nicht selbst beeinflussen können, dann kann ich glaube ich sehr gut zeigen, dass fast alles Schicksal ist. Ich weiß nicht, ob das zu Ihrer Sendung passt.
Ich dachte, Sie glauben an Schicksal. Wir haben Stefan Klein eingeladen, der das Buch über Zufall geschrieben hat, und Sie könnten dann seinen Gegenpart spielen.
Ich fürchte, in seinem Buch stehen ziemlich ähnliche Dinge.
Oh - haben Sie es denn gelesen?
Ich muss gestehen, nein, aber ich weiss ungefähr, was drinsteht.
Ach so, na dann, das ist schade. Haben Sie denn eine Idee für jemanden, der an Schicksal glaubt, wo Sie sich doch so mit dem Thema beschäftigt haben?
Ein katholischer Priester?
Ja, im Ernst, wer außer den Religionsvertretern glaubt denn an höhere Mächte, die unser Leben bestimmen?
Nun ja, ich danke ihnen dann erstmal.
Keine Ursache.
18.01.2005, 14:42, 2 Kommentare, 0 TrackBacks
66 Herz (ja, ohne 't')
Alle saturierten Singles machen jetzt bitte mal kurz etwas Homebanking oder planen ihren total spannenden Nordvietnam-Urlaub.

the BabySitter is a battery-operated platform that automatically rocks a stroller 66 times per minute (the average adult heart rate)
17.01.2005, 10:08, 0 TrackBacks
Maihkkrosohft, Ässämmässäs
Niemand liest Technikbabbel so inspirierend wie jener Sprecher des BR5, der immer die Onlinenachrichten vermelden muss:
Maihkkrosohft sucht nach Viren - ohnlaihn und offlaihn.
Gratis-Ässämmässäs vom Interrrnett-Brauhsa aufs Hähndih.
17.01.2005, 09:50, 0 TrackBacks
Warum Miyazaki Sensei keine Interviews gibt
Den Sccop im aktuellen New Yorker hat natürlich nicht Herr Hersh. Margaret Talbot hat darin ein Interview mit dem von uns verehrten Regisseur Hayao Miyazaki, der eigentlich keine gibt. Talbot erklärt, warum:
His producer and friend Toshio Suzuki told me that in the early days of their studio, Studio Ghibli, Miyazaki would work from 9 a.m. to 4:30 a.m., and that in recent years he has mellowed somewhat and goes home at midnight. Yasuo Ohtsuka, an animator who has worked with him on several projects, said that he always figured that Miyazaki thought he would die if he stopped working. And Miyazaki himself told me that his idea of a vacation was a nap.
17.01.2005, 09:35, 0 TrackBacks
Das drahtlose Jahrhundert
Dank praschl haben wir von diesem archivierten Beitrag des verehrten Anatol Johansens in Die Zeit von 1978 über die Möglichkeit eines Armband-Telefons erfahren:
Weiterlesen: Das drahtlose Jahrhundert
16.01.2005, 21:30, 0 TrackBacks
I'm the operator with my pocket calculator

via metafilter
16.01.2005, 21:05, 4 Kommentare, 0 TrackBacks
Flickrzen
Unser Bild vom Tempelberg Koyasan war gerade in Flickrzen.
15.01.2005, 15:40, 0 TrackBacks
Delicious Monster
Als die Jungs damals anfingen, ihre Software-, Platten- und Büchersammlungen am PC zu verwalten, fragten wir uns, wohin all das anale Horten eigentlich noch führen solle. Jetzt wissen wir es.
15.01.2005, 15:28, 0 TrackBacks
Eurogance
15.01.2005, 14:59, 1 Kommentare, 0 TrackBacks
35 von 1400 US-Zeitungen haben paid content
14.01.2005, 23:16, 1 Kommentare, 0 TrackBacks
Fabian Mohrs Fotos
14.01.2005, 21:53, 0 TrackBacks
Googol
Due to the sparseness of the homepage, in early user tests they noted people just sitting looking at the screen. After a minute of nothingness, the tester intervened and asked 'Whats up?' to which they replied "We are waiting for the rest of it". To solve that particular problem the Google Copyright message was inserted to act as a crude end of page marker.
Vortrag, Google-Produktmanagerin
14.01.2005, 13:20, 0 TrackBacks
Kubakitsch
14.01.2005, 13:06, 0 TrackBacks
...
Nach Abbruch des Interviews informierte der Nachrichtensprecher, der Schlag wäre von einem der anwesenden Ministerpressesprecher her gekommen. Er hätte auf den Tisch gehauen. (camp)
14.01.2005, 09:21, 0 TrackBacks
...
If you want to get something done, do it yourself
Jean-Baptiste Emanuel Zorg, The 5th Element
13.01.2005, 21:20, 0 TrackBacks
Verboten
13.01.2005, 17:52, 0 TrackBacks
Nudge, nudge, say no more
Das Problem bloggender Redakteure:
Heartache of journalist bloggers
13.01.2005, 14:18, 0 TrackBacks
Die Welt googeln
You take a picture of something, send it to our servers, and we either provide you with more information or link you to the place that will. Let's say you're standing in front of the Mona Lisa in the Louvre. You take a snapshot with your cameraphone and instantly receive an audio-visual narrative about the painting. Then you step out of the Louvre and see a cafe. Should you go in? Take a shot from the other side of the street and a restaurant guide will appear on your phone. You sit down inside, but perhaps your French is a little rusty. You take a picture of the menu and a dictionary comes up to translate. There is a huge variety of people in these kinds of situations, from stamp collectors, to people who want to check their skin melanoma, to police officers who need to identify the person in front of them.
Interview mit Hartmut Neven, Experte für Mensch-Maschine-Schnittstellen, über die intelligente Verarbeitung von Digitalfotos (via die üblichen)
13.01.2005, 13:59, 0 TrackBacks
Googleisierung/Cover

Grad im Medienmagazin Cover erschienen: Beitrag zur Googleisierung
12.01.2005, 17:10, 0 TrackBacks
N. über Börsenprognosen
Ich habe da dieses Programm ausgegraben, das wir Anfang der 90er entwickelt haben, es hat eine Baumstruktur, sollte aber auf keinen Fall ein Neuronales Netz sein und auf keinen Fall etwas rechnen, die Natur rechnet ja auch nicht, wir waren drei, der eine ist jetzt beim Militär und macht Gefechtsfeldrobotik, der andere ist Prof. in Stanford.
Ich habe das Programm mit Börsenticks gefüttert und den nächsten Tag prognostizieren lassen, ich habe das Geld aus dem Totalschaden meines Autos genommen und innerhalb weniger Wochen habe ich aus 5000 Euro 6000 Euro gemacht.
(N. beim Mittagessen)
12.01.2005, 15:24, 0 TrackBacks
...
Experten erwarten die große Attacke auf das Netz (NZ)
Suchbegriffe: "experten erwarten" Gefundene Dokumente: 4088.
Angezeigt werden Treffer 1 bis 10
sortiert nach Datum
(GBI)
12.01.2005, 12:26, 0 TrackBacks
...
schadenfreude-inducing Xbox/blue-screen-of-death demo
(Link)
12.01.2005, 11:17, 0 TrackBacks
Radiotheorie, Rummelworte
Sollte in unserer Gegenwart jemals jemand Brechts Radiotheorie im Zusammenhang mit (aktuelles Internet-Rummelwort einsetzen) anführen, dann könnten wir antworten: "War die Erwähnung von Brechts Radiotheorie im Zusammenhang mit aktuellen Internet-Rummelworten nicht in den 90er Jahren gesetzlich eingeschränkt worden?"
12.01.2005, 10:50, 0 TrackBacks
Es wird alles gut, Mutter
Kaffee entwässert: NOT
11.01.2005, 23:18, 2 Kommentare, 0 TrackBacks
Der beste Wissenschaftsjournalist der Welt redet mit einem anderen Typen, der auch was geschrieben hat, über die neuen Bücher der beiden
Lesenswerter Diskurs in Slate zu Blink von Malcom Gladwell und The Wisdom of Crowds von James Surowiecki
11.01.2005, 23:07, 0 TrackBacks
Das japanische Verhältnis zum Raum
Hübscher, ein wenig verschwurbelter Text in der NZZ über den Raum in Japan (via Patrick Baum)
Dann bemerkt man, dass eine sehr lange Sequenz verbindlicher Konversation im Eingangsraum hinter der Tür abgewickelt wird und dass der Raum, in dem man den ersten Sake trinkt, noch einmal durch eine symbolische Schwelle abgetrennt ist von den Zimmern, in denen sich das Familienleben vollzieht.
Selbr beobachtet: Auf dem Land wird man Toiletten finden, die keine Türen besitzen und in denen man doch völlig unbeobachtet ist. Der Raum hinter der Schwelle existiert nicht.
(Toilette auf einem Bahnhof des Tembelbergs Koyasan)
11.01.2005, 11:26, 0 TrackBacks
Bestseller, anyone?
11.01.2005, 09:31, 0 TrackBacks
In this office, you are the boss
(via boingboing)
11.01.2005, 09:19, 0 TrackBacks
Was für ein zauberhaftes Aststückchen, Liebling
Wir wussten einfach nicht, dass Tanzfliegenmännchen ihren Weibchen Geschenke mitbringen (Current Biology, Bd. 15, S.64). Geschweige denn dies:
Überraschenderweise machten die Weibchen jedoch keinen Unterschied zwischen den Männchen mit den kleinen, essbaren Futterstücken und den auffälligen, aber wertlosen Baumwollballen: Die Paarung dauerte in beiden Fällen etwa gleich lang, war jedoch etwas kürzer als die bei den Männchen mit den großen Futtergeschenken. Diese kürzere Paarung, die den Männchen weniger Zeit lässt, ihren Samen abzugeben, schien jedoch einen anderen Vorteil zu bringen: Mehrere der Männchen flogen nach der Paarung mit ihrem Baumwollball zurück zum Schwarm und begatteten weitere Weibchen.
Danke, bdw.
11.01.2005, 07:22, 1 Kommentare, 0 TrackBacks
Wiederaufladbares Signalhorn
via Gizmodo
10.01.2005, 15:22, 0 TrackBacks
Urban Zintel, Fotograf
10.01.2005, 15:00, 0 TrackBacks
Watashi-wa Rattus Rattus desu
Ratten können angeblich Holländisch und Japanisch unterscheiden, sagen spanische Forscher im Journal of Experimental Psychology: Animal Behavior Processes, sagt Bild der Wissenschaft.
10.01.2005, 09:53, 0 TrackBacks
New York Times mulls charging web readers
Nicht das auch noch.
09.01.2005, 22:05, 0 TrackBacks
Universum: 14 Milliarden Jahre überwiegend ohne Urknall
800 Jahre überwiegend friedliches Zusammenleben
Tagesspiegel-Titelzeile zur gemeinsamen Historie von Tschechen und Deutschen
09.01.2005, 21:43, 0 TrackBacks
Können wir die Mainstream-Medien noch retten?
Der Kommentar des verehrten Joichi Ito zu einem Beitrag in Business Week über die ökonomisch angeschlagene New York Times liest sich, als seien die Mainstream-Medien (Blogsprech: "MSM") kaum noch zu retten. Selbst die Weblogs können nicht mehr helfen!
On the other hand, from a business model perspective, I'm not sure how blogging can help MSM.
Wir können uns erinnern, vor einem Jahr noch über mögliche Geschäftsmodelle für Blogs diskutiert zu haben.
Bei uns hingegen immer noch nettes Geflatter bei Dienstraum, nur, weil plötzlich alle Weblogs ernstnehmen.
09.01.2005, 21:24, 0 TrackBacks
Arnold and George
Im Grunde sind wir beide politische Amateure!
Arnold Schwarzenegger in Cicero über seinen Kollegen George W. Bush.
09.01.2005, 21:03, 0 TrackBacks
Nur noch denken
Freund Nassim Taleb, Mathematiker an der Wall Street und Autor, schickt gerade seine Begründung dafür, dass er nunmehr nur noch denken möchte ("Project: to do pure thinking") statt weiterhin viele hundert Millionen Dollar zu verwalten:
There is something beyond the mere self-granting of a sabbatical. I have to say that I found it exhilarating to return the funds to their owners for no particular reason, nothing other than this feeling of control (few people have the guts to tear themselves away from something, they wait for events to control their choices). As a Stoic I should accept that the feeling of being in control of one’s environment (i.e. making the random internally more deterministic) does not require such action ( a true Stoic would find it repelling to earn money beyond one’s own subsistence but that’s another discussion); but, as a human being with a hormonal system, I feel elation at exercising my own choices. Walking away from money (albeit temporarily) is far more elevating, and, even in the narrowly hedonic sense, it is far preferable to striving for it –just like inverse greed. Saying “enough for me” gives a different feeling that being told “enough for you”. Someone explained to me that turning down “such free money” is like throwing money in the garbage can, which might be right for a neoclassical economist, but not for someone who knows something about human nature.
09.01.2005, 20:34, 0 TrackBacks
"Weblog-Posting" (The New Yorker)
"Schreibt" (taz) Telepolis "heute" (Neue Zürcher Zeitung):
Seit dem ersten Tag der "Sintflut" (Die Zeit) stehen immer wieder deutsche Urlauber im Mittelpunkt der Berichterstattung.
09.01.2005, 11:26, 0 TrackBacks
Urmels Psychohygiene
Notiz ans Selbst: Herausfinden, warum sämtliche Drachen der Kinderliteratur unter seelischen Störungen leiden.
09.01.2005, 09:43, 2 Kommentare, 0 TrackBacks
IKEA
07.01.2005, 23:38, 3 Kommentare, 0 TrackBacks
Blond
07.01.2005, 23:26, 0 TrackBacks
Steck's Dir überall ein
Diesen überfälligen Beitrag in der New York Times widmen wir dem einstecktoleranten Ober eines Pariser Cafés:
Every day, millions of people are finding themselves scurrying about in search of wells of electricity they can tap so their battery-powered mobile devices can remain mobile. [...] In large part, the power seekers seem to negotiate their needs among themselves with cooperative grace, following a series of unspoken rules.
Chief among them, some say, is never to use more than half of the sockets in a wall outlet. If an outlet provides four sockets, electrical etiquette dictates that you can plug in, say, your laptop and your cellphone, but not the
06.01.2005, 23:21, 0 TrackBacks
Wer den Artikel über Pastewka geschrieben hat
In der Berliner Zeitung von morgen steht:
Den Beitrag über Bastian Pastewka und seine neue Sendung [...] hat nicht Helge Hopp geschrieben, wie versehentlich in der Autorenzeile stand, sondern André Mielke.
06.01.2005, 20:24, 0 TrackBacks
Amöne Landschaft
Sollte jemand in unserer Gegenwart jemals den Ausdruck "Digitales Wohnzimmer" gebrauchen, dann könnten wir folgendes entgegnen: "Ja, als Surfer auf der Datenautobahn ist uns das Digitale Wohnzimmer neben einigen weiteren Topoi durchaus geläufig, wir kommen ja nicht vom Globalen Dorf. Aber was ist eine 'amöne Landschaft', Sie Wicht?"
















