Rubrik: Gesprächsfetzen
Johnny H. zum jonet-Tag
Viel später waren wir (ohne Gaby) dann übrigens noch mit der sehr angenehmen Lyssa und dem sowieso äußerst sympathischen Heiko Hebig bei einer tollen Ausstellung von Alex Diamond (danke, Heiko!) im heliumcowboy artspace, bei der eine Kunst-Punk-Band mit russischem Sänger spielte. Und der Krach tat gut nach soviel Gerede. Bin trotzdem um Mitternacht abgehauen, weil ich alter Sack zu müde war.
Der sicher ausführlichste Blogpost zum jonet-Tag, verfasst von Panelist Johnny Haeusler, mit dem erstaunlichsten Ausstieg. Ex-Punkmusiker geht zur Entspannung auf ein Punk-Konzert.
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23.11.2005, 14:48, 1 Kommentare, 0 TrackBacks
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Die Lösung des Rentenproblems liegt nicht in der Deckungsstöcken, sondern in den Eierstöcken.
[finblog]
07.11.2005, 14:13, 0 TrackBacks
Ein Abend mit Knecht
Du wirst geboren und bekommst eine Sozialversicherungsnummer und eine IP-Adresse.
Du machst das Fenster auf, Sonne und Daten.
(Ein Abend mit Knecht)
05.11.2005, 00:44, 0 TrackBacks
Ein bisschen dunkel
Giesbert Damaschke zitiert im jonet aus "Paul Temple und der Fall Vandyke" (1953):
Inspektor Eden : Was halten Sie von Palmer, Sir?
Paul Temple: Ich bin eigentlich nicht sehr günstig beindruckt, bestimmt nicht.
Sir Graham: Ich glaube, Palmer ist in Ordnung. [...]
Steve Temple: Was ist er von Beruf?
Inspektor Eden : Ja, das ist ein bisschen dunkel. Er nennt sich
"freier Journalist".
Strategisch Wählen
Kollege am Telefon:
Die Erststimme habe ich dem Ströbele gegeben, der hat zwar nicht meine Meinung, aber er hat wenigstens eine. Die Zweitstimme war für die CDU.
19.09.2005, 10:57, 0 TrackBacks
Der Aufbau der Physik
Weil ich's grad sehe:
Du hast Physik studiert?
Ich konnte noch nie Kopfrechnen.
Das habe ich nach der 10 abgewählt.
Das habe ich schon in der Schule nie verstanden.
Der Einstein ist schon toll, was der so gemacht hat.
Dann musst Du aber schlau sein.
Du siehst aber gar nicht so aus.
Das hat mich schon immer fasziniert, aber dann hab ich BWL studiert.
Wie war das gleich mit dem Urknall?
Die Relativitätstheorie!
Ich interessiere mich eher für Kultur.
02.02.2005, 09:28, 1 Kommentare, 0 TrackBacks
Was können wir wissen?
Fraunhofer, Nacht. Drei Wissenschaftsjournalisten.
A: Woher wollen wir wissen, dass unser Universum nicht das Atom eines größeren Universums ist? Und unsere Atome ihrerseits Universen?
B: Als ich jung war, gab es zu diesem Thema viele Science Fiction.
C: Das ist der röhrende Hirsch der Science Fiction. Dabei schließt die Substruktur der Atome auf ihrer Skala eine solche Komplexität aus.
A: Woher willst Du das wissen?
C: Durch Experimente.
A: Ach komm, Ihr Physiker tut immer so...
B: Ein Hase sitzt auf einer Wiese, / des Glaubens, niemand sähe diese. / Doch, im Besitze eines Zeißes, / betrachtet voll gehaltnen Fleißes / vom vis-a-vis gelegnen Berg / ein Mensch den kleinen Löffelzwerg. / Ihn aber blickt hinwiederum / ein Gott von fern an, mild und stumm.
A: Ein Hefeweizen, bitte.
C: Das heißt hier Weißbier.
27.01.2005, 00:18, 2 Kommentare, 0 TrackBacks
Arata Isozaki
Vortrag bei Iconic Turn (Re-calling demiurgos):
The most rational form is the irrational.
19.01.2005, 18:17, 0 TrackBacks
Ach so, na dann
(Anruf Redakteurin Radiosender.)
Hier spricht xxx von der Sendung xxx. Ich rufe an, weil Sie doch dieses Buch über Schicksal geschrieben haben.
Ja, stimmt.
Wir bereiten gerade eine Sendung vor und ich wollte Sie fragen, ob sie nicht als Studiogast daran teilnehmen wollen.
Sehr gerne, natürlich.
Aber - Moment, vorher muss ich Ihnen noch eine Frage stellen. Glauben Sie denn an Schicksal?
Sie haben das Buch nicht gelesen, stimmt's?
Nein, noch nicht.
Ja, ich glaube an Schicksal, aber natürlich nicht an Schicksal im landläufigen Sinne. (...) Wenn Sie Schicksal also als all jenes begreifen, was Sie nicht selbst beeinflussen können, dann kann ich glaube ich sehr gut zeigen, dass fast alles Schicksal ist. Ich weiß nicht, ob das zu Ihrer Sendung passt.
Ich dachte, Sie glauben an Schicksal. Wir haben Stefan Klein eingeladen, der das Buch über Zufall geschrieben hat, und Sie könnten dann seinen Gegenpart spielen.
Ich fürchte, in seinem Buch stehen ziemlich ähnliche Dinge.
Oh - haben Sie es denn gelesen?
Ich muss gestehen, nein, aber ich weiss ungefähr, was drinsteht.
Ach so, na dann, das ist schade. Haben Sie denn eine Idee für jemanden, der an Schicksal glaubt, wo Sie sich doch so mit dem Thema beschäftigt haben?
Ein katholischer Priester?
Ja, im Ernst, wer außer den Religionsvertretern glaubt denn an höhere Mächte, die unser Leben bestimmen?
Nun ja, ich danke ihnen dann erstmal.
Keine Ursache.
18.01.2005, 14:42, 2 Kommentare, 0 TrackBacks
Maihkkrosohft, Ässämmässäs
Niemand liest Technikbabbel so inspirierend wie jener Sprecher des BR5, der immer die Onlinenachrichten vermelden muss:
Maihkkrosohft sucht nach Viren - ohnlaihn und offlaihn.
Gratis-Ässämmässäs vom Interrrnett-Brauhsa aufs Hähndih.
17.01.2005, 09:50, 0 TrackBacks
...
Nach Abbruch des Interviews informierte der Nachrichtensprecher, der Schlag wäre von einem der anwesenden Ministerpressesprecher her gekommen. Er hätte auf den Tisch gehauen. (camp)
14.01.2005, 09:21, 0 TrackBacks
N. über Börsenprognosen
Ich habe da dieses Programm ausgegraben, das wir Anfang der 90er entwickelt haben, es hat eine Baumstruktur, sollte aber auf keinen Fall ein Neuronales Netz sein und auf keinen Fall etwas rechnen, die Natur rechnet ja auch nicht, wir waren drei, der eine ist jetzt beim Militär und macht Gefechtsfeldrobotik, der andere ist Prof. in Stanford.
Ich habe das Programm mit Börsenticks gefüttert und den nächsten Tag prognostizieren lassen, ich habe das Geld aus dem Totalschaden meines Autos genommen und innerhalb weniger Wochen habe ich aus 5000 Euro 6000 Euro gemacht.
(N. beim Mittagessen)


